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Wer hilft beim Bau
Der richtige Partner für jeden Bau
Architekten, Bauträger, Freunde mit handwerklicher Begabung - wer baut, ist in der Regel auf fremde Hilfe angewiesen. Dies gilt nicht nur für die Finanzierung, sondern auch für die Planung und den Bau der eigenen vier Wände.

Der Architekt

Der Architekt unterstützt Sie bei der Planung Ihres Hauses und beaufsichtigt die Fortschritte auf der Baustelle. Ein Rundum-Sorglos-Paket bietet er Ihnen jedoch nicht: Das Grundstück müssen Sie selbst erwerben, haftender Vertragspartner der verschiedenen Handwerksfirmen, die auf "Ihrer" Baustelle beschäftigt sind, sind Sie selbst.

Als Partner in der Planungsphase garantiert der Architekt größtmögliche Individualität, angepasst an Ihre Situation, Bedürfnisse, Zukunftspläne und die Gegebenheiten Ihres Grundstücks. Durch die gemeinsame Erarbeitung und Umsetzung Ihrer Wünsche entsteht so Ihre Traumimmobilie als Unikat.

Architekten im BüroHäufig ist ein solches Architektenhaus auf Ihrem selbst erworbenen Grundstück teurer als ein "Haus von der Stange". Dafür ist Ihr Einfluss auf den Preis Ihres künftigen Wohnobjekts durch die Zusammenarbeit mit Ihrem Architekten sehr groß. Zudem ist der Preis eines Architektenhauses dank genauer Preis- und Leistungsübersichten wie auch das Honorar des Architekten sehr transparent: Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) legt fest, wie viel ein Architekt für seine Leistungen abrechnen darf: Maximal werden rund 10% der Baukosten als Architektenhonorar fällig.

Der Bauträger
Bauträger, häufig Bauunternehmer, Wohnungsbau- oder Immobiliengesellschaften, Architekten oder Makler, bieten Ihnen alles aus einer Hand: Sie planen und erstellen für Sie eine Immobilie und liefern das dazugehörende Grundstück gleich mit.

Das Bauträgerhaus ist oft günstiger als eine vom Architekten erstellte Immobilie. Allerdings müssen Sie bei dieser Form des Eigentumserwerbs auf völlige Individualität verzichten: Ihr Einfluss auf Grundriss und Form der Immobilie, die Wahl der Baustoffe und Ähnliches ist eher eingeschränkt.

Dafür haben Sie den Vorteil, im Bauträger einen einzigen Ansprechpartner für die gesamte Entstehungsphase Ihrer Immobilie zu haben. Der Bauträger kauft und stellt das Grundstück, tritt gegenüber den Handwerkern als Generalunternehmer auf und trägt die Verantwortung auf der Baustelle.

Nach Abschluss der Bauarbeiten übergibt der Bauträger eine schlüsselfertige Immobilie an Sie. Doch Achtung: Was genau Sie unter "schlüsselfertig" zu verstehen haben, ist nicht gesetzlich geregelt. Prüfen Sie daher vor Vertragsabschluss, in welchem Zustand die Immobilie laut Bauträgervertrag zu übergeben ist. Schwarze Schafe der Branche finden hier unter Umständen Auswege, um den Käufern Immobilien zu übergeben, die noch nicht komplett sind. Keine Außenanlagen, fehlende Bodenbeläge oder ausgebliebene Malerarbeiten sind mitunter vertragskonform.

Daher gilt: Überprüfen Sie vor Vertragsabschluss die Seriosität des Bauträgers. Nutzen Sie dafür unseren "Bauträger-Check".

Bei Problemen mit Bauträgern können oft auch Fachleute weiterhelfen. Dafür kommen Handwerker Ihres Vertrauens genauso in Frage wie Architekten, Bauingenieure, unabhängige Sachverständige von Bauherrenschutzorganisationen oder öffentlich bestellte Sachverständige der örtlichen Industrie- und Handelskammern (IHK).

Familie und Freunde
Wer nicht auf einen Bauträger zurückgreift, kann durch Eigenleistungen kräftig Geld sparen. Ein Handwerker mit Bauplan in der Hand Wer mit einem Architekten zusammenarbeitet, sollte mit diesem in der Planungsphase absprechen, welche Leistungen in Eigenregie vom Bauherren, seiner Familie oder handwerklich begabten Bekannten übernommen werden können und sollen.

Mit so genannten Bausatzhäusern treiben Sie das Thema Eigenleistung auf die Spitze: Bausatzhäuser werden vom Bauherren komplett in Eigenleistung erstellt. Leicht zu verarbeitende Materialien mit verständlichen Arbeitsanweisungen sollen dies in Verbindung mit professioneller Baubetreuung und Einweisung durch die Bausatzhaus-Anbieter ermöglichen.

Doch wer sich aus Kostengründen für den Bau eines Bausatzhauses entscheidet, braucht viel handwerkliches Geschick und vor allem Zeit. Für ein Einfamilienhaus rechnet man durchschnittlich mit rund 1.500 Arbeitsstunden und einer Bauzeit von zwei Jahren. Und auch mit noch so viel Geschick kommen Sie wohl nicht ganz ohne Profis aus: Zimmererarbeiten am Dachstuhl oder Elektro- und Heizungsinstallationen sollten nur von Fachleuten vorgenommen werden. Häufig bieten Bausatzhaus-Anbieter solche Profi-Arbeiten aber im Rahmen eines Komplett-Pakets mit an.

 

 

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Team Immobilienfinanzierung

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